Der frustrierte Büroangestellte Jack (Edward Norton) möchte aus seinem Alltagstrott entfliehen. Als er den Handelsvertreter Tyler Durden (Brad Pitt) kennen lernt, bietet sich ihm eine unglaubliche Chance.
Der Angestellte Jack (Edward Norton) hat genug von seiner Arbeit und der modernen Konsumgesellschaft und sucht nach einem Sinn in seinem Leben.
Eines Tages lernt er den charismatischen Tyler (Brad Pitt) kennen. Die beiden gründen einen geheimen Club, in dem desillusionierte junge Männer ihren Frust loswerden können, indem sie sich mit anderen schlagen. Der Club ist ein unerwarteter Erfolg und wird schließlich zu einer schnell wachsenden Untergrundbewegung mit einem anarchistischen Verhaltenskodex.
Mit dem Film “Fight Club”, den kabel eins (02.07., 22.30 Uhr) am Montagabend zeigt, gelang David Fincher (“The Social Network”) ein viel beachtetes filmisches Kunstwerk, das den Spagat zwischen großem Hollywood-Kino und Independent-Streifen in einer bisher selten erlebten Perfektion bietet. Brad Pitt und Edward Norton liefern ein hervorragendes Spiel ab, Fincher inszenierte schnell, schonungslos und mitreißend.
Um die Jahrtausendwende galt Edward Norton als eines der vielversprechendsten Talente Hollywoods. Actionfilme mit Tiefgang wurden zu seiner Spezialität, in Produktionen wie “American History X” und “Fight Club” konnte er die ganze Bandbreite seines schauspielerischen Geschicks demonstrieren.
Während der letzten Jahre konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es um den einst so gefragten Charakterdarsteller still geworden ist. Erst auf den zweiten Blick wird klar, dass sich Edward Nortons Interessen schlicht und einfach verlagert haben: Norton hat eine Produktionsfirma gegründet, die sich unter anderem dem Dreh qualitativ hochwertiger Dokumentarfilme verschrieben hat.
Derzeit ist der Schauspieler auch wieder auf der großen Leinwand zu sehen. “Moonrise Kingdom” spielt Mitte der 60er, Norton schlüpft in die Rolle eines kettenrauchenden Pfadfinderführers. Außerdem mit dabei: Bruce Willis, Bill Murray, Harvey Keitel und Tilda Swinton. Für die Regie zeichnet Wes Anderson verantwortlich.
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