Dschungelcamp 2012: Martin Kesici ist seine Schulden los

Martin Kesici, der „Star Search“-Gewinner aus dem Jahre 2003, hat eine ganz persönliche Motivation, warum er ins „Dschungelcamp 2012“ nach Australien geht. Aber erfreut sich auch darauf, eine neue Herausforderung anzunehmen.

„Dschungelcamp 2012“-Kandidat Martin Kesici ist zwar ein Stadtmensch, aber der Natur trotzdem sehr verbunden. Durch die Teilnahme am Dschungelcamp habe er die Möglichkeit, ein neues Land, neue Pflanzen und Tiere kennenzulernen. Er war schon im Dschungel Thailands unterwegs, Angst habe er deshalb nicht.

Der Musiker formulierte es so: „Man sollte Respekt davor haben. Es kommen neue Eindrücke und Dinge auf mich zu, die ich noch nie gesehen, angefasst oder gefühlt habe. Es wird eine große Herausforderung.“

Auf die Frage von RTL, ob er eine Führungspersönlichkeit sei, antwortet er eher zurückhaltend: „Ich bin anfangs immer der Beobachter, der alles abwägt. Bei Streitsituationen bin ich eher der Schlichter. Ich versuche, immer möglichst objektiv zu bleiben. Wenn es aber nicht anders geht, dann muss man auch Partei ergreifen und dann kann ich auch laut werden.“

Es gibt allerdings etwas, auf das Martin nur schwer verzichten kann, seine Musik. Die wird ihm ganz besonders fehlen:
„Ich bin ein absoluter Musikjunkie. Egal ob es Rock, Metall,Hardcore oder Klassik ist. Ich brauche am Tag meine zwei, drei, vier Stunden Musik und das wird mir sehr fehlen.“

Doch es gibt auch etwas, was ihn besonders bestärkt hat, in den australischen Busch zu gehen: „In erster Linie geht es mir darum, dass ich durch die Teilnahme meine Schulden auf einmal tilgen kann. Das lästige monatliche Abbezahlen entfällt dann völlig.“

Um das Essen macht sich der „Dschungelcamp 2012“-Teilnehmer derweil nicht wirklich Sorgen, Bohnen und Reise esse er eigentlich gerne. Aber auf Dauer könne es kritisch werden: „Ich liebe Reis und Bohnen. Nur ist im Dschungel leider keine Butter dabei. Ein anderes Problem stellt die Darmaktivität dar, die durch das Essen auftreten wird. Zudem wird das Essen nach einiger Zeit langweilig schmecken, falls keiner die Prüfungen besteht. Da kann ich mir schon vorstellen, dass man sauer wird.“

Auch erhofft sich der „Dschungelcamper“ mehr Aufmerksamkeit, aber weniger in Bezug auf seine Musik. Hierzu sagte er gegenüber RTL: „Ich bin ja nicht am Boden. Ich habe einen festen Job als Moderator bei Star FM. Mir geht es gut. Klar steigt dadurch kurzzeitig der Marktwert. Ich nehme aber am ‚Dschungelcamp 2012‘ nicht teil, um jetzt neu in das Musikgeschäft einzusteigen. Mein Album mit der Band ‚THE CORE‘ ist draußen.

Die Band steht. Wir sind sowieso unterwegs. Heavy Metal und Rockmusik passen sowieso nicht so gut ins deutsche Fernsehen. Vielleicht gibt es danach einen Schub in Sachen Moderation. Das würde mich freuen.“

Wollen wir ihm wünschen, dass seine ganz persönliche (Ab-) Rechnung mit dem „Dschungelcamp 2012“ aufgehen wird.

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