Brigitte Bardot: Tiere sind mehr wert als Menschen

Brigitte Bardot findet, dass Tiere mehr wert als Menschen sind: Das einstige Sexsymbol spricht sich gegen Feminismus und um so mehr für die Rechte der Tiere aus. Die Ikone ist eine große Tierschützerin.

Die ehemalige Sängerin und Schauspielerin unterstützt die politische Bewegung, die sich für die Gleichberechtigung und die Selbstbestimmung von Frauen einsetzt, nicht. Im Gegenteil – die 80-Jährige ist eine Verfechterin der Rechte von Männern. Auf die Frage der Zeitung „Daily Mail“, ob sie sich selbst als Feministin bezeichnen würde, erklärte Bardot: Nein. Ich hasse Feminismus. Ich bin ein Maskulinist.“

Die Französin, die das Sexsymbol der 1950er Jahre war, wurde einst von der Schriftstellerin Simone de Beauvoir als die Lokomotive der Geschichte der Frauen bezeichnet. Als das ehemalige Model gebeten wurde, seine Aussage genauer zu erläutern, sagte Bardot: „Ich denke, Frauen machen, was sie wollen.“

Lieber sprach die Ikone, die strikte Vegetarierin ist, über ihre Leidenschaft, sich für den Tierschutz einzusetzen. „Das Fleisch von Tieren zu essen, kommt Kannibalismus gleich. Eine große Anzahl von Menschen sind unempfindlich gegenüber dem Leiden der Tiere, für diese Leute habe ich eine tiefe Verachtung. Sie betrachten Tiere als ein Objekt der Rentabilität oder als Fleisch auf Beinen“, so die Schauspielerin.

Bardot, die sich 1973 aus der Entertainment-Branche zurückzog, sieht die Zukunft der Tiere auf der Erde als sehr bedroht an. Gefragt, warum ihr Tiere so viel mehr wert sind als Menschen, erklärte sie weiter: „Weil sich der Mensch nicht entwickelt hat. Er ist grundlegend grausam und barbarisch geblieben, auch wenn er denkt, er habe sich weiterentwickelt. Die Industrialisierung der Aufzucht und des Schlachtens von Tieren, nimmt mir jede Hoffnung, das jemals zu verbessern.“

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