ESC 2016: Deutschland landet auf letzten Platz

Jamie-Lee Kriewitz | Bild: Universal Music / Micha Zargarinejad

Traurig aber wahr: Deutschland hat den letzten Platz beim Eurovision Song Contest (‚ESC 2016‘) belegt – zum zweiten Mal in Folge. Jamie-Lee konnte mit „Ghost“ bei den Jurys der 42 stimmberechtigten Länder und beim Publikum, das via Telefon abstimmte, nicht überzeugen. Vom Jury-Voting gab es gerade einmal einen Punkt und weitere zehn kamen durch die Zuschauer zusammen.

Mit elf Punkten landete Deutschland abgeschlagen auf dem letzten Rang beim diesjährigen ESC, das vorletzte Land, die Tschechische Republik, hatte insgesamt 41. Wie „eurovision.de“ berichtet, sagte Jamie-Lee kurz nach dem Finale: „Ich bin natürlich ein bisschen traurig, dass ich auf den letzten Platz gekommen bin, aber ich gebe mir nicht die Schuld dafür. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Auftritt und glaube, ich habe mir nichts vorzuwerfen.“

In einem Statement, das der „NDR“ noch in der ESC-Nacht veröffentlichte, bedankte sich die Niedersächsin bei allen, die ihr die Daumen gedrückt haben und gratulierte der Gewinnerin Jamala aus der Ukraine. Außerdem erklärte die 18-Jährige: „Nächstes Jahr wird Deutschland einen besseren Platz belegen, da bin ich mir sicher. Ich werde jetzt erst einmal feiern, ich wünsche euch noch eine wunderschöne Nacht und ich hoffe, ihr habt meinen Auftritt dennoch genossen und mit mir zusammen zelebriert.“

Vergangenes Jahr konnte Ann Sophie beim ESC in Wien mit ihren Song „Black Smoke“ keinen einzigen Punkt holen – deshalb gab es auch hier für Deutschland den letzten Platz.

Hier alle Platzierungen laut des „ESC 2016“:

01. Ukraine: Jamala – „1944“
02. Australien: Dami Im – „Sound Of Silence“
03. Russland: Sergey Lazarev – „You Are The Only One“
04. Bulgarien: Poli Genova – „If Love Was A Crime“
05. Schweden: Frans – If I Were Sorry“
06. Frankreich: Amir – „J’ai cherché“
07. Armenien: Iveta Mukuchyan – „Love Wave“
08. Polen: Michal Szpak – „Colour Of Your Life“
09. Litauen: Donny Montell – „I’ve Been Waiting For This Night“
10. Belgien: Laura Tesoro – „What’s The Pressure“
11. Niederlande: Douwe Bob – „Slow Down“
12. Malta: Ira Losco – „Walk On Water“
13. Österreich: Zoë – „Loin d’ici“
14. Israel: Hovi Star – „Made Of Stars“
15. Lettland: Justs – „Heartbeat“
16. Italien: Francesca Michielin – „No Degree Of Separation“
17. Aserbaidschan: Samra Rahimli – „Miracle“
18. Serbien: Sanja Vucic – „Goodbye (Shelter)“
19. Ungarn: Freddie – „Pioneer“
20. Georgien: Young Georgian Lolitaz – „Midnight Gold“
21. Zypern: Minus One – „Alter Ego“
22. Spanien: Barei – „Say Yay!“
23. Kroatien: Nina Kraljic – „Lighthouse“
24. Großbritannien: Joe and Jake – „You’re Not Alone“
25. Tschechische Republik: Gabriela Guncíková – „I Stand“
26. Deutschland: Jamie-Lee – „Ghost“

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